Donnerstag, 11. Mai 2006
Vorlesung 4
Die besprochenen Themen dieser Veranstaltung waren Workplace e-collaboration und virtuelle Teamräume.
Wie im Unterricht gesagt wurde, befinden sich die bestehenden Tools für eCollaboration noch in einem jungen Entwicklungsstadium. Das bedeutet konkret, dass momentan noch immer neue Werkzeuge auf dem Markt erscheinen und erscheinen werden. Es ist aber zu erwarten, dass sich in Zukunft ein „dominant design“ herauskristallisieren und so den Markt auf einige wenige grosse Anbieter reduzieren wird. Es ist nur zu hoffen, dass sich kein Anbietermonopol bilden wird, da Monopole in der Regel Innovationsbremsen darstellen.
Im Unterricht wurde der wichtige Unterschied zwischen Koordination als Arbeitsteilung und Kollaboration als Zusammenarbeit, welcher mir hier nochmals als erwähnenswert erscheint.

Den Begriff eCollaboration kann man aus zwei Sichtweisen betrachten:
Business Collaboration: koordination von Prozessen in Echtzeit (wie z.B. SAP)
Collaborative Workplace: Kollaboration in virtuellen Projektteams

Im Unterricht wurde der Schwerpunkt auf die „Collaborative Workplaces“ gelegt. Dabei wurde der Ansatz des St.Galler Business Engeneering als Referenzmodell vorgestellt. Dieses findest du auch im Blog von Irene oder in diesem summary.

Folgende Tools der eCollaboration, für welche ein zukünftiges Wachstum prognostiziert wird, wurden vorgestellt:

Teamrooms
Ein Teamroom ist eine Plattform, auf welche die Teammitglieder zugriff haben. Typische Funktionen von Teamrooms sind Aufgaben- und Projektmanagement, Dateiablage und Dokumentenmanagement, Kalender, Forum, etc. Als einige Beispiele können hier folgende Anbieter genannt werden:
- Lotus Quickplace
- Teamspace.de der 5Point Ag
- Basecamp
- Microsoft SharePoint


Instant Messaging
Ist ein „synchrones Kommunikationsmedium“ zur Überbrückung der Lücke zwischen E-Mail und Telefon, also ähnlich wie ein chat-Programm.
Wichtige Anbieter sind
- IBM Lotus Sametime
- Microsoft Live Communications Server
- Skype
- ICQ

Live-Konferenzen
Bild- und Tonnachrichten werden live über das Internet übertragen.
Einige Anbieter:
- Saba
- Microsoft Office Live Meeting
- IBM Lotus Sametime

Reflexion:
Meiner Gruppe wurde das Lotus QuickPlace als Teamraum zugeteilt. Ich habe noch nie mit einem Teamraum gearbeitet. Doch auch für einen Anfänger ist es übersichtlich und einfach anzuwenden. Denn die Funktionen, die angeboten werden, sind ja eigentlich nichts neues. Beeindruckt hat mich allerdings der Kalender, in welchen man „Tasks“ eingeben kann. Der Kalender zeigt dann die genaue Zeitspanne für die einzelnen Aufgaben.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass in Zukunft über solche oder ähnliche Plattformen gearbeitet wird. Damit dies aber Standard wird, muss der Teamraum noch besser integriert werden. Könnte man beispielsweise direkt aus dem Word ein Dokument veröffentlichen, so wäre ein solcher Teamraum um einiges Anwenderfreundlicher. Werden also in Zukunft diese Tools miteinander verknüpft (auch Kalenderfunktionen, Mails,...) sehe ich grosses Potential.

Ich kenne zwar einzelne Programme von Instant Messaging, wende diese aber nur noch sehr selten an. Warum genau ich diese Programme nicht anwende, weiss ich eigentlich selbst nicht so genau – ich vermisse sie zumindest nicht. Ich habe die Programme immer öfter ausgeschaltet, da es mich genervt hat, immer angeschrieben zu werden und abgelenkt zu werden. Dies hat dazu geführt, dass ich sie gar nicht mehr verwende. Solche Programme können durchaus sinnvoll sein, wenn alle Beteiligten diese für den selben Zweck verwenden und den Umgang einwenig gelernt haben.

Von Live-Konferenzen habe ich schon einiges gehört und gelesen. Ich denke, dass auch hier sicher ein grosses Potential vorhanden ist, der persönliche Kontakt aber nicht an Stellung verlieren wird. Auch ist es für den Lerneffekt teilweise sinnvoller, man hat eine Person vor sich stehen und kann spontaner interagieren. Ich kann mir vorstellen, dass Live-Konferenzen gut für Informationsverbreitung angewendet werden können, weniger aber für Interaktion. Aber vielleicht ändere ich ja meine Meinung noch...

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Freitag, 5. Mai 2006
Suchmaschineneintrag
Auf den Blogs von Roman, Andreas P. und Lars habe ich gelesen, dass bereits einige Blogs bei Google zu finden sind. Also habe ich mich heute ebenfalls bei Google eingetragen - ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis man auch meinen Blog finden kann.

Sollte jemand ganz ehrgeizig sein und seinen Eintrag bei Google nach oben treiben wollen, gibt es unter folgendem Link gute hinweise:
Link zu abakus
Auf dieser Seite findet ihr zudem einen Blog und ein Forum zu diesem Thema.

weiteres Forum zu SEO:
http://www.ayom.com

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Donnerstag, 4. Mai 2006
Vorlesung 2/3
Das Ziel dieser Vorlesung war es, Blogs und Wikis als Instrumente des Wissensmanagement in ihrer Anwendung kennen zu lernen.

In der Vorlesung wurde das persönliche Wissensmanagement in die drei Schritte „Informationen suchen“, „Informationen verknüpfen“ und „Informationen teilen“ unterteilt. In jeder dieser drei Stufen stehen dem Wissensarbeiter verschiedene E-Tools zur Verfügung, um die Arbeit der Informationssuche, -speicherung, -organisation, etc. zu erleichtern.

Wo Endgeräte, Browser, RSS-Aggregatoren, E-Maildatenbanken und Portale die Informationssuche erleichtern, wird die Informationsverknüpfung und –teilung u.a. durch Blogs, Wikis oder Podcasts unterstützt. In dieser Veranstaltung konnten wir nun die Anwendung von Wikis und Blogs durch „learning by doing“ kennen lernen.

Anwendung von Blogs – Reflexion:
Die Existenz und grobe Funktionsweise der Blogs war mir zwar bekannt, habe aber noch nie selbst einen eigenen Blog erstellt. Ich war immer der Meinung, dass das bloggen für einsame Menschen mit zu viel Zeit sei. Durch diese übung habe ich aber gesehen, dass Blogs auch für andere Zwecke als rein persönliche Inhalte angewendet werden können. Aus diesem Grund war für mich das Bloggen Neuland.
Dieser Blog auf blogger.de ist also mein erster Blog. Doch obwohl ich ein mich als geübter Internetbenutzer bezeichnen kann, fühlte ich mich auf dieser Plattform nicht so wohl. Ich finde die Darstellung sowie auch das erstellen von neuen Beiträgen nicht sehr benutzerfreundlich. Vor allem Layoutanpassungen und Textformatierung könnten einfacher gestaltet sein. Aber vielleicht verfolgen Blogs andere Regeln, als ich gewohnt bin.

Anwendung von Wikis – Reflexion.
Wikis habe ich vor allem von wikipedia gekannt. Ich benutze diese Plattform fast täglich und bin begeistert von der steigenden Qualität. Denn wie auch wir durch unsere übung erfahren durften, gewinnen in der Regel Wikieinträge ihren Wert durch ständiges Überarbeiten, Verfeintern und Korrigieren. Neue Einträge sind also mit Vorsicht zu geniessen.

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