Samstag, 13. Mai 2006
Veranstaltung 5 und 6
In dieser Veranstaltung haben wir gelernt, wie das Web-Conferencing Tool von Centra 7 Live angewendet werden kann und welche Möglichkeiten solche Tools auch in der Praxis bieten können. Dafür wurden uns in einem ersten Schritt die einzelnen Funktionen dieses Programms vorgestellt. Später durften wir uns dann in einem zweiten Schritt selbst an Centra Live wagen und eine eigene Webkonferenz starten.
Die Oberfläche von Centra 7 und die einzelnen Funktionen dieses Programms werden in einem Kurzfilm der Firma Saba gut dargestellt.

Dieses Seminar wurde von eTrainerin Lore Ress durchgeführt, welche Inhaberin der Unternehmung Daten + Dokumentation GmbH im Bereich eLearnig und eTraining ist. Dort findet man unter Aktuelles auch einen Beitrag zu unserer Veranstaltung.

Reflexion
Das Programm Centra hat mich sehr beeindruckt. Ich finde, es überzeugt durch seine relativ einfache, und dadurch auch übersichtliche Gestaltung. Die einzelnen Funktionen sind beinahe Selbsterklärend, hat man eine Funktion einmal angewendet, so weiss man zumindest wie man sie einsetzen kann.
Durch die Tatsache, dass ohne grosse Computerkenntnisse normale PowerPoint-Präsentationen in LiveConfernece-Präsentationen umgewandelt werden können, macht das erstellen einer Präsentation sehr einfach.

Doch wie man in diesem Seminar erfahren musste, ist dies nur ein Teil einer erfolgreichen Web-Konferenz. Der eModerator ist gefordert, den Überblick über die einzelnen Funktionen zu behalten und gleichzeitig eine spannende Präsentation zu moderieren.
Und das ist am Anfang ganz schön schwierig. Denn es gibt wesentliche Unterschiede zu einer normalen Präsentation. So spricht beispielsweise der eModerator gegen einen Computer und kann die Teilnhemer nicht sehen. Er kann also nicht sehen, ob alle schon eingeschlafen sind, ein böses Gesicht machen oder lachen. Alles muss virtuell mitgeteilt werden und vom eModerator dem Bildschrim entnommen werden. Auch führt diese art von "Selbstgespräch" dazu, dass die Stimme monotoner wird...
Für eine erfolgreiche Moderation muss also mehr Zeit für den "Emotionsaustausch" einberechnet werden und die Stimme noch bewusster eingesetzt werden. Auch müssen die Teilnehmer immer wieder dazu gezwungen werden, aktiv zu sein. So verhindert man, dass die eModeration tatsächlich zum Selbstgespräch führt.
Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte, welche man für eine erfolgreiche e-Moderation beachten muss, findet man in Romans Blog.

In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass ich mir nicht vorstellen könne, dass Web-Conferencing-Tools für interaktionen angewendet werden können. Nach dieser Veranstaltung muss ich meine Einstellung neu präzisieren.
Web-Conferencing-Tools ermöglichen zwar eine interaktion, eine solche ist aber in der Durchführung sehr schwierig. Dies, weil Emotionenen nicht differenziert und nicht spontan mitgeteilt werden können. Für eine Interaktion sind solche Emotionen meines Erachtens aber sehr wertvoll.
Als eine gute Anwendungsmöglichkeit sehe ich die klassische Vorlesung. Der Dozent legt Folien auf und kann dazu referieren. Hier würde ein Web-Conferencing Tool wie Centra sogar noch Erweiterungsmöglickeiten zur Vorlesung bieten, wie Beispielsweise Abstimmungen, direktes Fragestellen, usw.

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